Ribisel-Torte – oder manche nennen sie Johannisbeeren

Ribisel06Was tun wenn die Nachbarn den Garten voller Ribiseln (auch Johannisbeeren) haben und auf Urlaub sind? In meinem Fall wurde diese leckere Torte fabriziert.
Normalerweise ist mir Baiser zu süß doch in Kombination mit diesen sauren Früchtchen find ich’s herrlich.  Und Gesund ist es auch. Wusstet ihr, dass Ribisel/Johannisbeeren Spitzenreiter sind, wenn es um den Vitamin C-Gehalt geht. Diese Vitaminbomben übertreffen sogar Zitrusfrüchte.
Der Clou an dieser Torte ist der Boden, ein Mürbteig anstatt wie üblicherweise ein Biskuitboden.

Wenn’s schnell gehen soll kann man auch einen fertigen Boden verwenden.

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So geht’s

Für den Teig Mehl, Salz und Zucker in einer Schüssel mischen und kalte Butter in kleinen Stückchen dazu schneiden.  Alle Zutaten zu einer bröseligen Masse vermengen. Ei und Wasser verrühren, zufügen und schnell zu einem Teig verkneten. In Klarsichtfolie gewickelt mindestens 30 Minuten in den Kühlschrank stellen.

Eine Springform fetten und leicht bemehlen.  2/3 des Teiges auf dem Boden der Form ausrollen. Aus dem Teigrest eine Rolle formen, um den Rand legen und flach drücken. Mit einer Gabel Löcher in den Boden stechen und vor dem Backen nochmals mindestens 20 Minuten kühl stellen.
Backrohr auf 220°C vorheizen und den Boden 10 bis 15 Minuten hellbraun backen.

In der Zwischenzeit Ribisel (Johannisbeeren) waschen und abzupfen.

Eiklar fast steif schlagen und dann nach und nach 75g Zucker einrieseln lassen und weiterschlagen bis ein glänzender Schnee entstanden ist. Mit einer Teigkarte den übrigen Zucker und die Früchte untherheben.

Biskotten in einem Plastikbeutel mit einem Teigroller zerbröseln und auf den noch heißen Tortenboden streuen.Die Masse in die Form füllen und 10 bis 15 Minuten backen.

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Zutaten:

Für den Teig
250g Mehl
½ TL Salz
75g Kristallzucker
125g kalte Butter
1 Ei
2 EL Wasser

Für den Belag:
500g Ribisel (Johannisbeeren)
40g (Vollkorn-)Biskotten
5 Eiklar
175g Zucker

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Ich fülle meinen Vitamin C-Speicher wieder an und gönne mir jetzt noch ein Stück.

Zuckersüße Grüße, Stephi

Moist Chocolate Beet Cake – oder ungewöhnlich aber lecker

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Rote Beete im Kuchen? Kommentar eines kritischen und weniger experimentierfreudigen Mitessers: „Rote Beete, die schmeckt ja wie Erde. Bääh!“

Ich kenne ja Karotte oder Zucchini im Kuchen aber rote Beete war mir neu. Ich muss gestehen meinem Mitesser zuzustimmen. Ich bin nicht der große Rote Beete Fan. Oft schmeckt sie einfach erdig.

Aber ich kann euch beruhigen die Torte war nur  äußerlich mit Erde vergleichbar, aber wer vergleicht schon schokoladiges mit Erde? Sie war lecker schokoladig und super saftig! Auf jeden Fall empfehlenswert.

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Zubereitung:

Eine 20cm Springform am Boden mit Backpapier auslegen und die Form einfetten.

Rote Rüben in Salzwasser ca. 45 Minuten kochen, danach abgießen und mit kaltem Wasser abspülen. Danach lassen sich die Rüben ganz einfach schälen. Die geschälten Rüben werden nun püriert oder sehr fein geraspelt.

Den Ofen auch 180°C vorheizen. Bitterschokolade zerhacken und im Wasserbad schmelzen lassen. Wenn die Schokolade fast geschmolzen ist, wird Espresso oder wahlweise Wasser hinzugefügt. Die Butter in Stücke schneiden, zur Schokolade geben und schmelzen lassen.
Währenddessen wird das Eiweiß mit Zucker steif geschlagen.
Die geschmolzene Butter-Schokoladen-Masse abkühlen lassen, bis sie lippenwarm ist. Dann rasch das Eigelb einrühren und die Roten Rüben untermengen.
Mehl, Backkakao und Backpulver vermischen. Die trockenen Zutaten über den Teig sieben und vorsichtig unterheben.

Die Masse in die gefettete Form geben und die Hitze im Backofen auf 160°C reduzieren. Der Kuchen wird nun 40 Minuten gebacken.

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Zutaten:

240g Rote Beete
200g dunkle Schokolade
60ml Espresso (oder Wasser)
5 Eier
200g Puderzucker
135g Mehl
3 TL Backkakao
1 ¼ TL Backpulver

 

Tipp: Nicht zu lange backen! Die Torte sollte innen noch etwas weich und saftig bleiben.

Außerdem nicht alles sofort aufessen, sie soll nämlich am nächsten Tag noch besser schmecken. Ein Teil ist noch übrig, ich werde euch berichten wie sie morgen geschmeckt hat.

Übrigens, im Original sieht die Torte rötlich aus. Umwerfend!

 

Zuckersüße Grüße, Stephi

Schokoladensoufflé – oder ein kleiner intrapersoneller Konflikt

Schon seit Wochen schwirrten ein und dieselben Gedanken in meinem Kopf herum. Alles kreiste um Schokoladensoufflés. Warme Küchlein mit einem flüssigen Kern. Wie der perfekte Mann sollen sie sein: Außen hart, innen weich, zartschmelzend und heiß. Mmmhh einfach unwiderstehlich.
Doch dafür brauchte ich einen perfekten Anlass. Gesucht und gefunden: Ostern.
Ich kann euch verraten das Warten hat sich gelohnt oder um es mit den galanten Worten meines Mitessers auszudrücken „einfach geil“. Das lassen wir jetzt mal so stehen.

Das tolle an diesem Rezept ist, dass man es wunderbar vorbereiten kann, wenn Gäste kommen.IMG_6415

Und so einfach geht’s:
Am Tag vor dem großen Schokosoufflé-Ereignis Schokolade gemeinsam mit Butter in einem Topf bei schwacher Hitze schmelzen, damit nichts anbrennt. Man kann es natürlich auch über einem Wasserbad schmelzen. Kurz rühren, damit eine glatte Masse entsteht.
Währenddessen Eier mit Zucker schaumig schlagen. Alle mit Küchenmaschine können sich glücklich zurücklehnen während die Maschine die Arbeit übernimmt, für alle anderen heißt es mixen, mixen, mixen! Die Zucker-Ei-Masse sollte sehr hellgelb sein und ihr Volumen vergrößert haben. Zuerst das Mehl unterrühren und dann die Schoko-Butter-Masse hinzufügen. Solange rühren bis der Teig glatt ist.
Danach wandert er mit Klarsichtfolie abgedeckt über Nacht in den Kühlschrank.

Am großen Tag nehmt ihr einfach die Schüssel aus dem Kühlschrank und lasst diese einige Zeit stehen, damit der Teig wieder geschmeidig wird.
Backofen auf 190°C vorheizen und ein Muffinblech einfetten. Pro Mulde einen dünnen Streifen Backpapier hineinlegen. Damit lassen sich die Küchlein später hervorragend herausnehmen. Der Teig kann nun in die Mulden gefüllt werden. Diese vollständig befüllen, da die Küchlein beim Backen nicht aufgehen.

Im Ofen werden sie 9 Minuten gebacken. Das kann aber von Ofen zu Ofen unterschiedlich sein, also habt ein Auge auf sie während dem Backen. Das Soufflé ist dann fertig , wenn der Rand gebacken ist und in der Mitte ein flüssiges „Auge“ ist. (Wie auf meinem Bild)

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Aus dem Ofen holen, mit Früchten und Vanilleeis anrichten und schnell genießen.

Ich weiß ja nicht wie es euch geht, aber ich hatte riesige Probleme diesen Traum aus Schokolade zu fotografieren.
Es duftete umwerfend, das Eis begann zu schmelzen und meine Begierde war riesig. Ein innerer Konflikt brach in mir aus. Zum Einen wollte ich das Ergebnis fotografisch festhalten, um es mit euch teilen zu können. Was sind schon Rezepte ohne Fotos? Zum Anderen wollte ich aber auch dieses Schokoladensoufflé unbedingt essen – und zwar schnell!

Ich wählte eine Kompromisslösung. Zwei schnelle Fotos und dann schlemmen was das Zeug hält!

Im Voraus habe ich viel recherchiert. Da hieß es oft, es sei unmöglich einen flüssigen Kern hinzubekommen und beim ersten Versuch schon gar nicht. Außerdem wollte ich kein Rezept verwenden bei dem der Teig anfrieren musste, da man das Dessert dann bei Gästen nicht gut vorbereiten kann. Dieses Rezept ist ganz anders und zudem noch total einfach. Außerdem hat es bei mir auf Anhieb geklappt.

Zutaten (für 6 Soufflés)

80g dunkle Schokolade

80g Butter

3 Eier

70g Zucker

45g Mehl

Beeren

Vanilleeis

Ich wünsche euch eine wundervolle Woche!

Zuckersüße Grüße, Stephi

Bio Blutorangenmousse – oder ein perfekter Sonntag braucht eine Nachspreise

Nachdem es letzten Sonntag kein Dessert gab, motzte ein Mitesser in höchsten theatralischen Tönen, dass ein Sonntag uuuuunbedingt eine Nachspeise brauche, ansonsten sei es kein richtiger Sonntag. Ich sollte ihm wohl eine Theaterkarriere vorschlagen. Aber es hat gewirkt, denn das konnte ich nicht auf mir sitzen lassen. Natürlich nicht.

Blutorangenmousse

Zubereitung:
Für das Mousse Gelatine einweichen, währenddessen (Blut-)orangen auspressen und in einem Topf erwärmen und Gelatine einrühren.
Eigelb mit Zucker schaumig schlagen und die Orangen-Gelatine-Masse einrühren. Wer mag kann noch Orangenlikör einrühren.
Schlagobers (Sahne) steif schlagen und vorsichtig unter die Masse heben.
Schöne Dessertgläser suchen und diese mit dem noch flüssigen Mousse befüllen. Das ganze wandert nun für ein paar Stunden in den Kühlschrank, bevor man es in seiner vollen Pracht genießen kann.

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Für die Soße wird (Blut-)orangensaft mit Stärke aufgekocht, um ein wenig einzudicken. Abkühlen lassen und mit dem Mousse vereinigen.

Et voilà, fertig ist ein köstliches Dessert.

BlutorangenmousseSpruch

Das nächste mal würde ich, um den Orangengeschmack zu verstärken noch den Abrieb einer Schale hinzufügen und die Zuckermenge ein wenig reduzieren.

An alle nicht-Vampire: das Ganze schmeckt  natürlich auch ohne Blut!

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Da das auch ganz zufällig, aber hervorragend zu Lunas Event passt, möchte ich hiermit dieses köstliche Rezept einreichen.

Blogevent Eier

Zutaten:

Mousse:4 Blatt Gelatine
250ml (Blut-)orangensaft, frisch gepresst
2 Eidotter
75g Zucker
250ml Schlagobers (Sahne)
evtl. Orangenlikör

Soße:
250ml (Blut-)orangensaft
1 EL Speisestärke
evtl. Zucker zum Süßen