Spinat-Feta-Taschen – oder jetzt wird’s pikant

Ich bin nicht nur zuckersüß, ich kann auch ganz anders!

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Zum Beispiel wenn mein Traum, in der Sonne im Garten zu liegen und reichlich Vitamin D zu tanken, vom nächsten Regenguss weggewaschen wird.
Auch bei unserem ersten Picknick dieses „Frühlings“ hat das Wetter nicht mitgespielt. Neben köstlich frühlingshaften Rhabarber-Erdbeer-Gugl habe ich auch etwas Pikantes gebacken. Diese Täschchen eigenen sich super für Picknicks, aber auch als Proviant für Arbeit, Ausflüge und co.

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Los geht’s:

Mehl, Backpulver, Topfen (Quark), Milch, Öl, Salz und Pfeffer (nicht zu wenig sonst schmeckt der Teig langweilig) mit der Küchenmaschine zu einem glatten und geschmeidigen Teig verkneten. Die Küchenmaschine dabei ca. 5 Minuten auf mittlerer bis höchster Stufe laufen lassen. Wer keine (leistungsstarke) hat, kann getrost mit dem Handrührgerät arbeiten. Dann aber länger kneten. Ich betone leistungsstark, da ich meinen Jamie bei dieser Gelegenheit ein wenig ruiniert habe. (Wütend aufstampfen und nach dem Garantieschein suchen) Den Teig nun für 30 Minuten im Kühlschrank, in Frischhaltefolie gewickelt, ruhen lassen.

Währenddessen Spinat mit klein geschnittenen Zwiebeln in einer Pfanne dünsten und den Feta sehr klein würfeln.

Den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche sehr dünn ausrollen. Mit einem runden Glas/Schüssel, etc. Kreise, mit einem Durchmesser von ca. 10 cm, ausstechen. Jeweils Spinat und Feta auf die Kreise verteilen. Die Teigränder werden dünn mit Milch bestrichen und zu einem Halbkreis (Täschchen) geklappt. Die Teigränder leicht andrücken.

Im vorgeheizten Backofen (150 °C) ca. 20 Minuten backen.

Lauwarm genießen, oder einpacken und beim nächsten Picknick, Ausflug oder in der Mittagspause verspeisen. Die kalten Taschen können auch problemlos wieder warm gemacht werden, für alle, die die warme Variante lieber mögen.

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Zutaten (für 15 bis 20 Stück)

Teig:

300 g Mehl
1 Päckchen Backpulver
150 g Magertopfen = Magerquark
7 EL Milch
6 EL Öl
Salz
Pfeffer

Füllung:
1/2 Packung Spinat (TK)
1 kleine Zwiebel
1 kleine Packung Feta

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Zuckersüße (oder Herzhafte?) Grüße, Stephi

Große Rhabarber Erdbeer Mini-Gugl – oder ein Versuch den Frühling einzuläuten

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Die Sonne wärmte unsere Bäuche und unser Gemüt, aus den Regalen des Supermarkts leuchtete es in rosa-grün und ein bisschen rot. Perfekte Zeit für ein Picknick. Habt ihr heuer schon Picknicken können?
Der Duft von fruchtig saurem Rhabarber, den ersten Erdbeeren und süßer Vanille verbreitete sich im Haus. Es sah nach Frühling aus.

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Die Betonung liegt auf sah. Es begann zu regnen und war furchtbar kalt. Zu früh gefreut, dass mein Freund Frühling mit meiner großen Liebe Sommer endlich da ist.
Das Picknick wurde ins Haus verlegt und mit Picknickdecke auf dem Boden wurden diese leckeren Gugl genossen.

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So geht’s:

Butter, Zucker und das Mark der Vanille mixen und die Eier nacheinander unterrühren. Mehl in eine Schüssel sieben. Danach Rhabarber schälen und würfeln. Mit den klein gewürfelten Erdbeeren in ein wenig Mehl wenden und in den Kühlschrank stellen. Das verhindert das zusammenkleben. Schlagobers (Sahne) mit Zucker steif schlagen. Rhabarber und Erdbeeren abwechselnd mit Mehl unter die Masse geben. Zuletzt das Schlagobers unterheben.

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Den Teig in die eingefettete Guglform geben und im untersten Drittel des Ofens bei 180°C rund 16 Minuten backen.

Warm mit einem Klacks Schlagobers oder pur genossen, alles schmeckt herrlich.

Zutaten für 24 Gugl:

240g Butter
240g Zucker
2 Vanilleschoten
4 Eier
270g Mehl
240g Rhabarber
90g Erdbeeren
90g Schlagobers
15g Zucker

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Ich wünsche euch eine schöne Woche. Nützt die Rhabarbersaison und macht euch wunderbare Rhabarberköstlichkeiten so lange es noch welchen gibt.

Zuckersüße Grüße, Stephi

Himbeermuffins

Himbeermuffin02Stress tut dem Menschen nicht gut. Da vergisst und vertauscht dann schon mal was.
Das Froilein Pink hatte anlässlich ihrer 2000 Däumchen auf Facebook sich was Tolles ausgedacht.  Backen sollte man. Ich bekam davon Wind und es stand fest, ich bin dabei. Aja und pink sollte es auch sein. Ich bin aber sowas von dabei. Das große aber kommt jetzt: Man sollte den Teilnahmeschluss beachten. Mist, ich war einen Tag zu spät dran.
Meine pinken Himbeermuffins will ich trotzdem mit euch teilen. Lecker waren sie ja. Und vielleicht sieht sich das pinke Froilein sie trotzdem an und freut sich.

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So schnell sind sie gemacht:

Zuerst den Ofen auf 200°C vorheizen.
Das ist ein klassischer Muffinteig, deswegen werden die trockenen und die nassen Zutaten separat vermischt und werden zum Schluss kurz untergehoben. Also heißt es zu Beginn Mehl, Backpulver und Salz mit Zucker und Vanillezucker mischen. In einer anderen Schüssel werden die Eier verquirlt und mit Joghurt der Zitronenschale und zerlassener Butter vermischt. Die flüssigen Zutaten in die Trockenen gießen und nur kurz vermischen. Als letzte Zutat kommen die Himbeeren dazu.

Muffinförmchen mit Teig zu 2/3 füllen und ca 20 Minuten goldbraun backen.

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Wer daraus Cupcakes machen will, dem empfehle ich dieses Zitronentopping. Das schmeckt einfach herrlich fruchtig-frisch. Aber auch mit einer Himbeercreme schmeckt es toll. Habe beides schon mehrmals ausprobiert. Wer es beeriger mag kann die Beerenmenge erhöhen. Mein Bruderherz bekommt immer die doppelte Menge Himbeeren, wenn ich für ihn backe.  Die Standardantwort auf die Frage, was ich ihm backen soll, lautet nämlich: „Egal. Aber mit Himbeeren!“

Zutaten:

280g Mehl

4 TL Backpulver

1 Prise Salz

120g Zucker

2 Eier

250g Naturjoghurt

Abrieb einer halben Zitrone

90g Butter (zerlassen, abgekühlt)

150g Himbeeren (TK)

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Lasst es euch schmecken und ganz besonders du, liebes Froilein Pink!

Schöne Woche, Zuckersüße Grüße, Stephi

Wölkchen Cupcakes – oder wenn die Zeit zum Bloggen fehlt.

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Im Moment ist meine Zeit wegen Prüfungen sehr knapp bemessen. Ich hab schon ein total schlechtes Gewissen, da ich mich erst jetzt bei Luna melde. Ich hab nämlich bei meinem und gleichzeitig auch ihrem ersten Event, gewonnen. Das fantastische Kochbuch „1 Ei – 50 Rezepte“ aus dem Gräfe und Unzer Verlag kam schon letzte Woche bei mir an, ich hatte aber einfach keine Zeit mich zu bedanken. Das will ich nun nachholen: Danke für das Event mit diesem tollen Thema und natürlich vielen Dank für das Kochbuch, ich hab mich riesig gefreut. Deinen Blog, den ich erst durch das Event entdeckt habe, verfolge ich nun eifrig. Und das nicht nur wegen den Rezepten, die Geschichten und Beschreibungen drumherum bringen mich zum Schmunzeln.

Da der April in meinem  Freundes- und Verwandtenkreis das Geburtstagstechnisch am höchsten frequentierte Monat ist, sind im Moment 3 Rezepte in der Warteschleife, um gebloggt zu werden. Am schlimmsten ist der 10. April. Ich kenne mindestens 5 Leute mit diesem Geburtsdatum. Was zum Teufel, war 9 Monate vor dem 10. April? Kennt ihr auch jemanden mit diesem Geburtstag? Dann kann ich meine Liste glatt um ein paar erhöhen.

Heute möchte ich euch diese entzückenden Wölkchen-Cupcakes vorstellen. Dahinter stecken Brownie-Heidelbeer Cupcakes. Die Idee für die Deko habe ich bei Törtchenzeit entdeckt und sofort an eine gute Freundin, die auch im April Geburtstag hat, denken müssen.

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So einfach geht’s:

Backrohr auf 180°C Ober- und Unterhitze vorheizen. Danach die Schokolade über dem Wasserbad schmelzen und die Butter zugeben. Die Mandeln und Walnüsse reiben oder fertig geriebene verwenden.  Danach werden Eier, Salz und Staubzucker schaumig geschlagen. In diese Masse langsam die flüssige Butter-Schokoloaden-Mischung einfließen lassen. Die trockenen Zutaten, also Mehl, Backpulver und Nüsse zuerst vermischen und dann unter die Masse geben.
Die Förmchen werden ca. 1 cm hoch mit Teig befüllt, je Förmchen 1 TL Nutella draufgeben und mit dem restlichen Teig bis zu 2/3 auffüllen.

Rund 20 Minuten backen.

Während des Backens, kann die Creme vorbereitet werden. Heidelbeeren (Blaubeeren) auftauen und pürieren. Butter und Zucker cremig schlagen. Die Beerensoße mit Stärke eindicken und zur Butter-Zucker-Masse zugeben. Gelatine in Zitronensaft auflösen und zur Masse geben. Im letzten Schritt kommt der Frischkäse dazu. Nur so lange wie nötig rühren und kalt stellen.

Fondantwolken

Die Deko sollte mindestens einen Tag zuvor vorbereitet werden, da das Fondant aushärten muss.  (Mamas) Blumenkeksausstecher in die Länge ziehen, sodass eine Wölkchenform entsteht. Fondant dünn ausrollen, Wolken ausstechen und an einem trockenen Ort aushärten lassen. Nach belieben kleine Gesichter mit Lebensmittelfarbe aufzeichnen. Da Fondant sich nicht mit Feuchtigkeit verträgt, habe ich die Rückseite mit geschmolzener weißer Kuvertüre bestrichen und trocknen lassen. Eine detailliertere Anleitung findet ihr hier.

Zutaten (für 12-14 Stück)

190 g dunkle Schokolade
170 g Butter
50 g Walnüsse
200 g Mandeln
4 Eier, Größe M
1 Prise Salz
70 g Staubzucker
50 g glattes Weizenmehl
1 TL Backpulver
12-14 TL Nutella

Topping:

150 g weiche Butter
80 g Puderzucker
150g Heidelbeeren (TK)
1 Zitrone
200 g Frischkäse

Deko: Fondant, Lebensmittelfarbe Rot, schwarzer Lebensmittelstift, Blumenkeksausstecher

Das Brownierezept ist abgewandelt aus dem wunderbaren Kochbuch, der Cupcakebibel sozusagen, „130 Gramm Liebe“ von Renate Gruber. Wer es noch nicht sein Eigentum nennen darf; Kaufen! Unbedingt!

Zuckersüße Grüße, Stephi

Himbeer-Balsamico-Torte – oder wenn es perfekt aussehen soll tut es das nicht

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Himbeere und Balsamico, das klingt ja interessant! Anlässlich des Geburtstages meines Schwiegervaters in spe musste ich mir natürlich etwas einfallen lassen und da fand ich Balsamico in der Torte schon exquisit. Da auf die Frage, was er denn gerne esse, von allen Seiten kam: „Alles, aber viel. Na gut, etwas Fruchtiges wäre sicherlich gut.“ Wollte ich diese Kreation nachbacken.

Schwer ist sie nicht, man benötigt immer nur wieder Zeit zwischendurch, da die einzelnen Schichten zum fest werden ihre Zeit brauchen.

Zubereitung
Rohr auf 180°C vorheizen. Für den Boden einen Tortenring (Ø 22 cm, Höhe 7 cm) mit Backpapier auskleiden.

Danach Mandeln, Stärke, Kakao und Zucker vermischen und Eiklar dazugeben. Masse kurz glatt rühren. Butter mit der Schokolade über dem Wasserbad schmelzen und die Mandelmischung unterheben. Masse in der Form verstreichen und im Rohr ca. 30 Minuten backen. Herausnehmen und in der Form auskühlen lassen.

Für die Balsamico-Schokolade Sahne aufkochen und über die gehackte Schokolade gießen und diese so unter Rühren auflösen. Balsamico und Vanillezucker zugeben, Masse kurz mixen. Es sollen kleine Luftblasen in der Masse entstehen. Diese dann auf dem ausgekühlten Schokoboden verstreichen.
Torte zudecken und zum Festwerden für ca. 2 Stunden kühl stellen.
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Für die Himbeermousse Gelatine einweichen. Eiklar mit Zucker zu cremigem Schnee schlagen. Danach die Sahne schlagen. 3 EL vom Himbeerpüree erwärmen und Gelatine (Ich würde das nächste Mal mehr Gelatine verwenden) darin auflösen. In das übrige Püree rühren und Joghurt und Zitronensaft untermischen. Schnee und Sahne unterheben. Himbeermousse auf der Balsamico-Schokolade verstreichen. Davor empfiehlt es sich, mit einem Messer am Tortenring entlang zu schneiden, damit man die fertige Torte leichter aus dem Ring bekommt.
Habe ich natürlich nicht gemacht und hatte (kleine) Probleme beim Entfernen des Rings.
Danach heißt es wieder zudecken und zum Festwerden für ca. 2 Stunden kühl stellen.

Für das Gelee wird wiederum Gelatine eingeweicht und dann in 5 EL des Himbeerpürees erwärmt. Diese Mischung  wird dann zügig mit dem übrigem Püree, Zucker und Zitronensaft verrührt. Die Masse auf der Himbeermousse verstreichen und die fast fertige Torte für ca. 1 Stunde kühl stellen.
Für die Deko weiße Kuvertüre reiben und frische Himbeeren waschen.

Torte aus der Ringform schneiden. Ring abheben, Papier entfernen. Torte mit Himbeeren verlesen und weißer Kuvertüre garnieren.

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Zutaten:

Brownieboden
125 g geschälte Mandeln (gerieben)
10 g Speisestärke
10 g Backkakao
80 g Staubzucker (gesiebt)
5 Eiklar
50 g Butter
60 g dunkle Schokolade

Balsamico-Schokolade

125 ml Schlagobers
100 g dunkle Schokolade
50 g weiße Schokolaade
1 Packung Vanillezucker
10 ml Balsamico

Himbeermousse
6 Blatt Gelatine (ich würde auf jeden Fall mehr nehmen)
3 Eiklar
60 g Kristallzucker
250 ml Schlagobers
250 g Himbeerpüree (passiert)
10 g Joghurt
1 TL Zitronensaft

Himbeergelee
2  Blatt Gelatine
150 g Himbeerpüree (passiert)
30 g Staubzucker
½ TL Zitronensaft

Schokodeko und Garnitur
4 EL weiße Kuvertüre (geraspelt)
125 g frische Himbeeren

Kennt ihr das auch? Wenn alles perfekt werden muss (ich geb’s zu ich bin eine kleine (oder große) Perfektionistin), dann läuft nicht alles so wie man es sich vorstellt und das Ergebnis bekommt Abzüge in der B-Note.
Trotzdem will ich euch das Rezept nicht vorenthalten, da es geschmacklich wirklich gelungen war. Außerdem ist diese Torte gar keine Kalorienbombe!

Zuckersüße Grüße, Stephi

Moist Chocolate Beet Cake – oder ungewöhnlich aber lecker

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Rote Beete im Kuchen? Kommentar eines kritischen und weniger experimentierfreudigen Mitessers: „Rote Beete, die schmeckt ja wie Erde. Bääh!“

Ich kenne ja Karotte oder Zucchini im Kuchen aber rote Beete war mir neu. Ich muss gestehen meinem Mitesser zuzustimmen. Ich bin nicht der große Rote Beete Fan. Oft schmeckt sie einfach erdig.

Aber ich kann euch beruhigen die Torte war nur  äußerlich mit Erde vergleichbar, aber wer vergleicht schon schokoladiges mit Erde? Sie war lecker schokoladig und super saftig! Auf jeden Fall empfehlenswert.

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Zubereitung:

Eine 20cm Springform am Boden mit Backpapier auslegen und die Form einfetten.

Rote Rüben in Salzwasser ca. 45 Minuten kochen, danach abgießen und mit kaltem Wasser abspülen. Danach lassen sich die Rüben ganz einfach schälen. Die geschälten Rüben werden nun püriert oder sehr fein geraspelt.

Den Ofen auch 180°C vorheizen. Bitterschokolade zerhacken und im Wasserbad schmelzen lassen. Wenn die Schokolade fast geschmolzen ist, wird Espresso oder wahlweise Wasser hinzugefügt. Die Butter in Stücke schneiden, zur Schokolade geben und schmelzen lassen.
Währenddessen wird das Eiweiß mit Zucker steif geschlagen.
Die geschmolzene Butter-Schokoladen-Masse abkühlen lassen, bis sie lippenwarm ist. Dann rasch das Eigelb einrühren und die Roten Rüben untermengen.
Mehl, Backkakao und Backpulver vermischen. Die trockenen Zutaten über den Teig sieben und vorsichtig unterheben.

Die Masse in die gefettete Form geben und die Hitze im Backofen auf 160°C reduzieren. Der Kuchen wird nun 40 Minuten gebacken.

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Zutaten:

240g Rote Beete
200g dunkle Schokolade
60ml Espresso (oder Wasser)
5 Eier
200g Puderzucker
135g Mehl
3 TL Backkakao
1 ¼ TL Backpulver

 

Tipp: Nicht zu lange backen! Die Torte sollte innen noch etwas weich und saftig bleiben.

Außerdem nicht alles sofort aufessen, sie soll nämlich am nächsten Tag noch besser schmecken. Ein Teil ist noch übrig, ich werde euch berichten wie sie morgen geschmeckt hat.

Übrigens, im Original sieht die Torte rötlich aus. Umwerfend!

 

Zuckersüße Grüße, Stephi

Schokoladensoufflé – oder ein kleiner intrapersoneller Konflikt

Schon seit Wochen schwirrten ein und dieselben Gedanken in meinem Kopf herum. Alles kreiste um Schokoladensoufflés. Warme Küchlein mit einem flüssigen Kern. Wie der perfekte Mann sollen sie sein: Außen hart, innen weich, zartschmelzend und heiß. Mmmhh einfach unwiderstehlich.
Doch dafür brauchte ich einen perfekten Anlass. Gesucht und gefunden: Ostern.
Ich kann euch verraten das Warten hat sich gelohnt oder um es mit den galanten Worten meines Mitessers auszudrücken „einfach geil“. Das lassen wir jetzt mal so stehen.

Das tolle an diesem Rezept ist, dass man es wunderbar vorbereiten kann, wenn Gäste kommen.IMG_6415

Und so einfach geht’s:
Am Tag vor dem großen Schokosoufflé-Ereignis Schokolade gemeinsam mit Butter in einem Topf bei schwacher Hitze schmelzen, damit nichts anbrennt. Man kann es natürlich auch über einem Wasserbad schmelzen. Kurz rühren, damit eine glatte Masse entsteht.
Währenddessen Eier mit Zucker schaumig schlagen. Alle mit Küchenmaschine können sich glücklich zurücklehnen während die Maschine die Arbeit übernimmt, für alle anderen heißt es mixen, mixen, mixen! Die Zucker-Ei-Masse sollte sehr hellgelb sein und ihr Volumen vergrößert haben. Zuerst das Mehl unterrühren und dann die Schoko-Butter-Masse hinzufügen. Solange rühren bis der Teig glatt ist.
Danach wandert er mit Klarsichtfolie abgedeckt über Nacht in den Kühlschrank.

Am großen Tag nehmt ihr einfach die Schüssel aus dem Kühlschrank und lasst diese einige Zeit stehen, damit der Teig wieder geschmeidig wird.
Backofen auf 190°C vorheizen und ein Muffinblech einfetten. Pro Mulde einen dünnen Streifen Backpapier hineinlegen. Damit lassen sich die Küchlein später hervorragend herausnehmen. Der Teig kann nun in die Mulden gefüllt werden. Diese vollständig befüllen, da die Küchlein beim Backen nicht aufgehen.

Im Ofen werden sie 9 Minuten gebacken. Das kann aber von Ofen zu Ofen unterschiedlich sein, also habt ein Auge auf sie während dem Backen. Das Soufflé ist dann fertig , wenn der Rand gebacken ist und in der Mitte ein flüssiges „Auge“ ist. (Wie auf meinem Bild)

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Aus dem Ofen holen, mit Früchten und Vanilleeis anrichten und schnell genießen.

Ich weiß ja nicht wie es euch geht, aber ich hatte riesige Probleme diesen Traum aus Schokolade zu fotografieren.
Es duftete umwerfend, das Eis begann zu schmelzen und meine Begierde war riesig. Ein innerer Konflikt brach in mir aus. Zum Einen wollte ich das Ergebnis fotografisch festhalten, um es mit euch teilen zu können. Was sind schon Rezepte ohne Fotos? Zum Anderen wollte ich aber auch dieses Schokoladensoufflé unbedingt essen – und zwar schnell!

Ich wählte eine Kompromisslösung. Zwei schnelle Fotos und dann schlemmen was das Zeug hält!

Im Voraus habe ich viel recherchiert. Da hieß es oft, es sei unmöglich einen flüssigen Kern hinzubekommen und beim ersten Versuch schon gar nicht. Außerdem wollte ich kein Rezept verwenden bei dem der Teig anfrieren musste, da man das Dessert dann bei Gästen nicht gut vorbereiten kann. Dieses Rezept ist ganz anders und zudem noch total einfach. Außerdem hat es bei mir auf Anhieb geklappt.

Zutaten (für 6 Soufflés)

80g dunkle Schokolade

80g Butter

3 Eier

70g Zucker

45g Mehl

Beeren

Vanilleeis

Ich wünsche euch eine wundervolle Woche!

Zuckersüße Grüße, Stephi

Osterzopf – oder warum ich aus dem Häuschen bin

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Ich wünsche euch allen, wenn auch schon verspätet, Frohe Ostern!
Ich hoffe ihr hattet schöne Tage mit euren liebsten. Bei uns fiel das Fest in diesem Jahr ein wenig ins Wasser. Das lag nicht nur am scheußlichen Wetter sondern auch bedingt durch Krankenpflege meiner Liebsten. Also Suppe statt Osterei.
Trotzdem habe ich uns einen Osterzopf gebacken, den es auch unterm Jahr oft bei uns gibt. Und ich kann euch versprechen, wer den hier probiert hat, der wird jegliche gekaufte Ware verschmähen. Das tolle daran, er ist auch super einfach und macht sich ganz nebenbei.

IMG_6384FroheOstern

Zubereitung:
Zuerst wird ein Vorteig zubereitet, das sogenannte Germ(= Hefe) dampfl. Milch erwärmen und 5 EL der lauwarmen Milch mit 1 EL Zucker und der Germ (Hefe) verrühren. Einige Minuten stehen lassen.
Ich verrühre die Zutaten immer in einer hohen Tasse und stelle sie dann zugedeckt an einen wärmeren Ort. Wenn sich das Volumen ca. verdoppelt hat ist das Dampfl fertig.

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Für den richtigen Teig werden nun Butter, der restliche Zucker, Vanillezucker und Eidotter verrührt und mit dem Dampfl vermischt. Nun werden die restlichen Zutaten zugegeben. Küchenmaschine anwerfen und kräftig kneten lassen. Wenn die Konsistenz noch nicht stimmt, Mehl oder Milch hinzufügen. Der Teig ist fertig geknetet, wenn nichts mehr an Knethaken oder Schüssel klebt.IMG_6374

Nach dieser Anstrengenden Prozedur hat sich unser Teig Erholung verdient. Er darf, mit einem Geschirrtuch abgedeckt, rund 30 Minuten relaxen, damit er aufgehen kann.

Jetzt kann er geflochten werden. Am einfachsten ist der klassische Zopf mit drei Strängen, richtige Profiflechter können aber auch sechsstrang Zöpfe zaubern.
Den Zopf auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen und mit Ei bestreichen. Zum Schluss kommen, als Drüberstreuer, Mandelblättchen aufgestreut. Wer will kann natürlich auch Hagelzucker oder andere Zutaten darüber streuen.

Der geflochtene Zopf rastet nun noch ein letztes Mal ca. 20 Minuten, bevor er bei 160°C 30 Minuten gebacken wird.

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Auskühlen lassen oder noch warm genießen. Mmmhh herrlich. Für mich gibt es kein besseres Frühstück.

Zutaten:

Dampfl

5 EL Milch
1 EL Zucker
½ Würfel Germ (Hefe)

Teig

4 EL Zucker
1 Päckchen Vanillezucker
2 Eidotter
400g Mehl
50g zerlassene Butter
¼ l Milch (minus 5 EL für das Dampfl)
3 Prisen Salz
Ein Schuss Öl

Mandelblättchen, Hagelzucker, etc. zum Bestreuen

Alle Zutaten sollten Zimmertemperatur haben. Wer seinen Zopf gerne sehr süß isst, erhöht die Zuckermenge. Auch Rosinen können nach Belieben hinzugefügt werden.

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Auch dieses Rezept hätte sich für Lunas Event super geeignet. Ich kann euch aber ihre tolle Zusammenfassung des Events wärmstens empfehlen. Das nächste Mal, wenn ich eine Eihälfte übrig habe, hole ich mir bestimmt Anregungen bei ihr.

Ich bin schon auf die Gewinner gespannt. Und jetzt schau ich gerade auf Lunas Seite und was seh ich da? Oh Gott oh Gott, mein erstes Event und ich darf mich zu den Gewinnern zählen. Ich hab noch nie, nie, niemals auch nur irgendwo gewonnen und jetzt DAS.
Natürlich sind alle Gewinner, denn viel mehr Spaß hat doch das Rezepte suchen, nachkochen und bewundern gemacht.
Trotzdem bin ich gerade irrsinnig happy. Bitte Stephi, reiß dich zusammen und hüpf nicht im Zimmer herum 😉

Danke liebe Luna und danke liebe Glücksfee. Ihr habt einen tollen Job gemacht!

Alles Liebe und zuckersüße Grüße, eure Stephi

Ich gehe jetzt ein bisschen herumhüpfen.

Bio Blutorangenmousse – oder ein perfekter Sonntag braucht eine Nachspreise

Nachdem es letzten Sonntag kein Dessert gab, motzte ein Mitesser in höchsten theatralischen Tönen, dass ein Sonntag uuuuunbedingt eine Nachspeise brauche, ansonsten sei es kein richtiger Sonntag. Ich sollte ihm wohl eine Theaterkarriere vorschlagen. Aber es hat gewirkt, denn das konnte ich nicht auf mir sitzen lassen. Natürlich nicht.

Blutorangenmousse

Zubereitung:
Für das Mousse Gelatine einweichen, währenddessen (Blut-)orangen auspressen und in einem Topf erwärmen und Gelatine einrühren.
Eigelb mit Zucker schaumig schlagen und die Orangen-Gelatine-Masse einrühren. Wer mag kann noch Orangenlikör einrühren.
Schlagobers (Sahne) steif schlagen und vorsichtig unter die Masse heben.
Schöne Dessertgläser suchen und diese mit dem noch flüssigen Mousse befüllen. Das ganze wandert nun für ein paar Stunden in den Kühlschrank, bevor man es in seiner vollen Pracht genießen kann.

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Für die Soße wird (Blut-)orangensaft mit Stärke aufgekocht, um ein wenig einzudicken. Abkühlen lassen und mit dem Mousse vereinigen.

Et voilà, fertig ist ein köstliches Dessert.

BlutorangenmousseSpruch

Das nächste mal würde ich, um den Orangengeschmack zu verstärken noch den Abrieb einer Schale hinzufügen und die Zuckermenge ein wenig reduzieren.

An alle nicht-Vampire: das Ganze schmeckt  natürlich auch ohne Blut!

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Da das auch ganz zufällig, aber hervorragend zu Lunas Event passt, möchte ich hiermit dieses köstliche Rezept einreichen.

Blogevent Eier

Zutaten:

Mousse:4 Blatt Gelatine
250ml (Blut-)orangensaft, frisch gepresst
2 Eidotter
75g Zucker
250ml Schlagobers (Sahne)
evtl. Orangenlikör

Soße:
250ml (Blut-)orangensaft
1 EL Speisestärke
evtl. Zucker zum Süßen

Schoko Zitronen Cupcakes – oder mein erster Blogeintrag

Es ist vollbracht! Endlich nach langem hin oder her, habe ich mich entschieden ich möchte bloggen. Das heißt die Stephi ist jetzt auch so eine, die bloggt. Und was möchte sie euch mitteilen? Zuckersüße Sachen, ihr werdet schon noch meine Liebe zu Cupcakes sehen! Soll das jetzt eine Drohung sein ;)?
Weniger über mich, mehr über zuckersüßes. Die sind ohnehin viiiel interessanter.
Darf ich vorstellen und mit einem großen Tadadadaadada Schoko Zitronen Cupcakes!

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Ich mag den Teig total gerne. Es ist ein saftig schokoladiger Teig, der aber auf keinen Fall zu süß ist (das mag ich bei aller zuckerliebe dann doch nicht). Dieser trifft auf herrlich zitronig frische Creme. Das macht das Ganze nicht so schwer. Kurz gesagt ober lecker!

Und so einfach geht’s:
Zucker und Eier schaumig schlagen, bis die Masse hellgelb bis weiß ist. Danach die weiche Butter dazugeben. Ist die Butter zu kalt ergibt das lauter Butterklümpchen. In einer extra Schüssel die trockenen Zutaten, also Mehl, Backpulver, Kakao und Salz, mischen. Abwechselnd mit der Milch zur Butter-Zucker-Ei Masse geben.
Den Teig auf die Förmchen aufteilen und bei 190°C ca. 15 bis 20 Minuten backen. Das ist von Backrohr zu Backrohr unterschiedlich. Mit der Stäbchenprobe seht ihr ob sie fertig sind. (Wenn kein Teig mehr am Stäbchen klebt)

Schoko Zitronen Cupcakes

Währenddessen beginnt man mit dieser super einfachen Creme. Dazu (weiche) Butter mit Zucker schaumig schlagen. Die Schale einer Bio-Zitrone, sowie deren Saft zugeben. Zum Schluss zimmerwarmen Frischkäse unterheben. Nur so lange wie nötig rühren, da die Masse sonst zu flüssig wird. Wer auf Nummer sicher gehen möchte kann 1 Blatt Gelatine im Zitronensaft auflösen.

Nun werden beide Teile vereint: Schöne Tülle ausgesucht: check, Radio mit dem Lieblingssong laut aufgedreht: check, und auf die Tülle fertig los geht’s mit dem aufdressieren.
Zum Schluss Füße hochlagern und Cupcakes genießen.

Bon Appetit, Stephi

Zutaten für 12-16 Cupcakes

250g Zucker
2 Eier
80g Butter
200g Mehl
40g Kakao
1 EL Backpulver
1 Prise Salz
240 ml Milch

Frosting:
150g Butter
90g Zucker
1 Bio-Zitrone
280g Frischkäse