Gewürzkuchen Mini Gugl oder PamK Teil 2

Wenn es in meiner Kindheit einen Geschmack gibt der neben Keksen für mich Weihnachten war dann Gewürzkuchen.
Ich kann mich noch genau erinnern wie er schmeckte als wir Volkschulkinder ihn beim Eislaufen gemeinsam mit Kinderpunsch aßen. Wie das Haus verführerisch roch wenn Mama ihn nachmittags im Advent gebacken hat und wir Kinder am Küchentisch den noch warmen Kuchen vernaschen durften. Manchmal gab es dazu auch frisch gepressten Orangensaft oder Tee im Weihnachtshäferl.
So schmeckte Advent in meiner Kindheit.

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Für Post aus meiner Küche habe ich in der Rezeptekiste meiner Mutter dieses Rezept wieder rausgesucht weil ich diesen Geschmack mit meine Tauschpartnerin und mit euch teilen wollte.

Das tolle an dem Rezept ist, es geht gar nicht schwer, schmeckt aber nach viel mehr. Oder um eine Bekannte zu zitieren Der schmeckt ja viel besser als er aussieht. Ich hab gedacht das ist ein ganz normaler Schokokuchen.

Für das Päckchen hab ich Gugl gebacken, deswegen sind die Mengenangaben auch für 12 kleine Gugl. Wer lieber einen Kuchen backen will nimmt einfach die 1 ½ bis 2-fache Menge und verdoppelt die Backzeit auf rund 30 Minuten.

Zubereitung:

Backrohr auf 180°C vorheizen.
Butter mit Zucker schaumig schlagen und dann die Eidotter einzeln dazugeben und weitermixen. Eiklar zu steifem Schnee schlagen.
Mehl, Lebkuchengewürz, Vanille und Backpulver mischen. Und abwechselnd mit Milch und Rum zur Masse geben.
Zuletzt Eischnee unterheben.
In Formen füllen und 10-15 Minuten backen.

Vor dem servieren mit Puderzucker bestreuen.

Gewürzkuchen

Zutaten: für 12 kleine Gugl

160g Zucker
60g Butter
40g dunkle Schokolade
2 Eier
90 ml Milch
1 EL Rum
160g Mehl
½ TL Lebkuchengewürz
½ TL gemahlene Vanille
½ TL Backpulver

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Zum Verschenken: Gugl in Zellophan einpacken und mit dem ausgedruckten Geschenkanhänger verzieren.
Ich finde es immer schön, wenn man etwas essbares verschenkt, das dazugehörige Rezept mitzugeben.
Damit ihr das wie ich tun könnt gibt’s das GewürzkuchenMiniGugl_Printable ganz umsonst für euch mit Rezept und Anhänger zum Drucken.

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Viel Spaß beim Nachbacken, eine schöne Adventszeit und zuckersüße Grüße, Stephi

Herbstliche Schoko-Birnen Cupcakes mit Karamellfüllung und Birnentopping

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Der Herbst ist da und zeigt sich von seiner goldigen Seite.
Was passt da nicht besser als die saftigen Birnen aus dem Garten zu verwerten? Gemeinsam mit Schokolade und Karamell harmonieren sie fabelhaft. Aber probiert es doch einfach aus.

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So geht’s:
Kuvertüre sehr fein reiben.
Birnen schälen und in kleine Stückchen schneiden.
Die Eier trennen und das Eiweiß mit Staubzucker in einer fettfreien Schüssel zu Schnee schlagen. Dann zur Seite stellen.
In einer weiteren Schüssel Butter mit Vanillezucker, Kristallzucker  und Salz mit dem Mixer oder in der Küchenmaschine mindestens 2 Minuten auf höchster Stufe mixen bis die Masse hellgelb ist. Eidotter nun nach und nach zugeben und 1 bis 2 Minuten weitermixen.
Kuvertüre, Rum (nach Belieben) und Haselnüsse vermischen und zur Butter-Ei Masse geben.
Danach Mehl und Backpulver ebenfalls vermischen und mit 1/3 des Eischnees unterrühren.
Zum Schluss den restlichen Eischnee vorsichtig unter den Teig heben.
Birnenstückchen in die Förmchen geben und danach den Teig einfüllen
Bei 180°C Ober- und Unterhitze ca 25 Minuten backen.

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Wer das Karamell nicht kaufen, sondern selbermachen will, der erhitzt Zucker mit Wasser in einem Topf. Achtung ständig Rühren.
Sobald sich der Zucker komplett aufgelöst hat, kommen Butter sowie eine Prise Salz hinzu. Das ganze wird unter weiterem Rühren aufgekocht. Nun alles bei mittlerer Hitze so lange köcheln lassen, bis es „karamellig-bernsteinfarbig“ ist. Das kann schon eine ganze Weile dauern. Die Konsistenz ist am Schluss recht fest und trocken, deswegen regelmäßig Rühren, damit das Karamell nicht anbrennt.
Den Topf vom Herd nehmen und Sahne oder Milch einrühren. Dabei können Klümpchen entstehen, die lösen sich aber später wieder.
Der Topf  wird nun wieder auf den Herd gestellt und bei geringer Hitze das Karamell nochmal für 10 – 15 Minuten köcheln lassen.
Das fertige Karamell vom Herd nehmen, in Gläser füllen und vollständig abkühlen lassen (dabei es Creme auch noch etwas fester).

Ich habe für die Cupcakes nur etwa die Hälfte des Karamells verbraucht. Entweder verwendet man noch mehr (z.B. Als Deko über das Topping leeren) oder man verwertet es auf andere Weise. Als Aufstrich auf dem Brot schmeckt es lecker oder man streicht es auf Kekse, rührt es ins Joghurt, schenkt es jemandem, oder, oder, oder.

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Für das Topping folgenden Pudding (am bestem am Vortag) kochen:
Den Birnensaft in einen Topf geben und zum kochen bringen In einer Tasse Maisstärke mit Zucker und ein paar EL des Birnensafts glattrühren. Sobald der Saft kocht, den Topf von der Platte ziehen und die angerührte Stärke mit dem Schneebesen einrühren. Den Pudding nochmals unter Rühren aufkochen bis er eindickt. Den Topf vom Herd nehmen und den Pudding sofort mit einer Schicht Frischhaltefolie abdecken, so dass sich keine Haut bilden kann. Wenn sich nämlich eine Haut bildet hat man kleine Klümpchen im fertigen Topping und das sieht nicht so schön aus. Den Pudding im Kühlschrank komplett abkühlen lassen. Deswegen ihn auch schon früher zubereiten.

Für das Topping den erkalteten Pudding nochmal cremig aufmixen. Frischkäse zugeben und nur so lange, wie unbedingt nötig unterrühren. Das Frosting im Kühlschrank parken. Ich habe noch ein wenig Zitronensaft dazugegeben, dann schmecken fruchtige Toppings frischer.

Vor dem Spritzen werden die Cupcakes mit der Karamellcreme gefüllt.  Mit einem kleinen runden Ausstecher in den Cupcake stechen, in das Loch Karamellcreme füllen (ca 1 TL) und den kleinen „Deckel“ wieder aufsetzen.
Das Topping aufspritzen und wer möchte mit dem restlichen Karamell oder einer Birnenscheibe garnieren. Ich hab es ohne Deko gelassen, dafür zwei verschiedene Varianten zum Aufspritzen verwendet.

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Zutaten:
Für rund 20 Cupcakes

110g dunkle Kuvertüre
3 Eier (L)
80g Staubzucker
15g Stärke
110g Butter
2 Packungen Vanillezucker
1 Prise Salz
40g Kristallzucker
(6 EL Rum)
90g Haselnüsse
65g Mehl
¾ TL Backpulver
6 kleinere Birnen

Für das Karamell:
230 g Zucker
80 ml Wasser
110 g Butter
1 Prise Salz
150 ml Sahne/Milch

Für das Frosting: 
500 ml Birnensaft
50 g Maisstärke
60 g Zucker
175 g Frischkäse

Zuckersüße Grüße, Stephi

Express Mikrowellencookie – oder ein Traum wird wahr

Kennst du das?
Heißhunger, kein kleiner Guster wie man in Österreich sagt, sondern der richtig fiese von der Sorte Gib-mir-Süßes-sonst-passiert-was-schlimmes-Heißhunger. Wenn der auftaucht ist nicht mehr zu Spaßen, weil da kein Schokoladenstück mehr hilft. Da braucht man was in Kuchen- oder Keksform.

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Lange wurde ich von dem Monster geplagt und Sicht auf Heilung war in weiter Ferne. Frau hat nicht immer Kuchen auf Lager und gekaufte Kekse sind keine ausreichende Medizin, wenn er dich überfällt. Aber jetzt wird alles anders! Die Rettung ein riesen Cookie in weniger als 5 (!!!) Minuten.

Ok so neu ist das aus der Mikrowelle nicht, ich geb’s zu. Aber bis jetzt haben alle Testesser gemeint, dass so ein Tassenkuchen nicht so herausragend schmeckt. Probiert das mal aus – Oberlecker!

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So easy und schnell geht’s:

Butter in einer geeigneten Tasse in der Mikrowelle schmelzen und mit Zucker und Salz verrühren und das Eigelb hinzugeben.  Mehl und zum Schluss Schokostücke einrühren und ab in die Mikrowelle auf höchster Stufe. Mein erster Versuch von 1 Minute „backen“ ist nicht ganz geglückt, da meine Mikrowelle anscheinend so leistungsstark ist, dass das Ergebnis viel zu hart war. Für mein Gerät sind 40 Sekunden optimal. Noch kurz auskühlen lassen, sonst verbrennt ihr euch – wie ich – den Schnabel.

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Zutaten:

1 EL Butter
3 TL Vanillezucker
kleine Prise Salz
1 Eigelb
3 EL Mehl
2-3 EL Schokostückchen

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Das Rezept habe ich bei der Küchenchaotin gefunden und nach meinem Geschmack abgeändert. Danke für die tolle Vorlage, du hast damit mir und meiner Umwelt, die mich in Phasen des Heißhungers aushalten muss, das Leben erleichtert 😉

Zuckersüße Grüße, Stephi

Mohn, Schoko-Schoko Cupcakes mit Erdbeer- und Zitronentopping

Liebe Leute es tut mir leid!

Schon EIN Monat lang gab es nichts Neues. Ich stell mich in die Ecke und tue Büße. Das Problem dabei ist, dass ich von da aus eher schlecht als recht den neuen Beitrag verfassen kann. Wenn ihr es mir erlaubt verlasse ich die obligatorische Ecke kurz, damit ich euch schreiben kann. Aber DANACH – ja ich weiß, ich hab’s verdient – geht’s wieder ins Winkelchen.
Meine Absenz hatte aber einen Grund: Große, große Prüfung, die ich mit ausgezeichnetem Erfolg bestanden habe, Yay!

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Da ich mich revanchieren möchte, schmeiße ich gleich ZWEI Rezepte aus meinem Repertoire. Bam Badabam! Zur Feier der bestandenen Prüfung gab’s natürlich Cupcakes von mir. In zweierlei Ausführung und mit fruchtig frischem Topping, denn alles andere wäre bei der Hitze zu schwer gewesen.

Ich habe insgesamt 50 Stück gebacken, für euch habe ich aber alles auf Normalportionen runter gerechnet. Wobei sie so köstlich sind, dass man (oder ich) am liebsten alle 50 verputzt hätte, wenn, ja wenn mein Magen nur keine begrenzte Kapazität hätte und mir nicht ein Fünkchen an der mehr oder weniger vorhandenen Bikinifigur liegen würde.

Ich habe Sponge (der Teig im Förmchen)  und Topping variiert und deswegen gibt’s alle Rezepte getrennt.

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Mohn Sponge:

Das Backrohr auf 180°C Ober- und Unterhitze vorheizen.
Eier in Eigelb und Eiweiß trennen. Zuerst das Eiweiß mit Kristallzucker zu Schnee schlagen. Wichtig: Die Schussel für das Eiweiß muss wirklich sauber und fettfrei sein, sonst wird der Eischnee, der unseren Teig schön luftig macht, nichts.
In einer weiteren Schüssel Butter, Staubzucker, Zimt, Salz, Zitronensaft und Rum zu einer schaumigen Masse rühren. Wichtig:  Damit es richtig schaumig wird, mindestens 3 Minuten auf höchster Stufe mixen. Hier ist kein Backtriebmittel (Backpulver) enthalten, deswegen muss für einen fluffigen Teig auf diese Weise Luft hineinkommen.
In die Masse Eigelb einzeln unterrühren und weitere 2 Minuten auf höchster Stufe mixen.
Mohn mit Nüssen vermischen und dies abwechselnd mit dem Eischnee mit der Hand vorsichtig unter die Butter-Eier-Masse heben. Wichtig: Wer zu viel rührt, dem geht die vorher eingeschlagene Luft wieder verloren.
Den Teig in Muffinförmchen füllen und je nach Backrohr 15 bis 20 Minuten backen.

Zutaten Mohn-Sponge (12 große Cupcakes)

4 zimmerwarme Eier
70g Kristallzucker
100g zimmerwarme Butter
40g Staubzucker
1/4 TL Zimt
1 Prise Salz
1 EL Zitronensaft
1 EL Rum
125g gemahlener Mohn
75 g geriebene Haselnüsse

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Schoko-Schoko-Sponge (12 große Cupcakes)

Das Backrohr auf 180°C Ober- und Unterhitze vorheizen.
Dunkle Schokolade (Ich nehme fertige Plättchen, da die gleichmäßiger schmelzen. Außerdem erspart man sich so das Hacken) gemeinsam mit Butter und Öl über einem Wasserbad schmelzen.
Währenddessen kann man die trockenen Zutaten, also Mehl, Kakao und Backpulver, in einer Schüssel vermischen.
Eier und Kristallzucker schaumig rühren. Danach Sauerrahm (saure Sahne) und Wasser untermischen, dann die geschmolzene Butter-Schokolade-Öl Mischung einrühren.
Die trockenen Zutaten nach und nach zugeben.
Am Ende entsteht eine recht flüssige Masse, das gehört aber so.
In Förmchen füllen und ca. 20 – 25 Minuten backen. (Im Rezept stand 35 bis 40 Minuten, meine waren aber schon früher fertig. Also bitte Ofen im Auge behalten)

Zutaten Schoko-Schoko-Sponge:

85g dunkle Schokolade
25g Butter
60g Öl
110g Mehl
20g Kakaopulver (ungesüßt)
1 TL Backpulver
2 Eier
140g (original 190g) Kristallzucker
50ml Wasser
40g Sauerrahm (saure Sahne)

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Erdbeertopping

Alle Zutaten in eine Schüssel geben und mit einer Gabel oder Schneebesen grob verrühren. Mit dem Mixer auf höchster Stufen ca 3 Sekunden mixen. Wichtig: Wer länger mixt, verflüssigt sein Topping und wird Mühe haben es später aufzuspritzen.
Aufspritzen und mit einer halbierten Erdbeere garnieren.

Mohn, Schoko-Schoko Cupcakes mit Erdbeer- und Zitronentopping02Mohn, Schoko-Schoko Cupcakes mit Erdbeer- und Zitronentopping03

Zutaten Erdbeertopping:
600g Mascarino
220g (original 180g) Erdbeermarmelade (Konfitüre)
30g (original 50g) Staubzucker
200g 20%igerTopfen (Quark)
6 Erdbeeren zum Garnieren

Zitronentopping

Alle Zutaten in eine Schüssel geben mit einer Gabel oder Schneebesen grob verrühren. Und wie beim Erdbeertopping (siehe oben): Mit dem Mixer auf höchster Stufen ca 3 Sekunden mixen. Wichtig: Wer länger mixt, verflüssigt sein Topping und wird Mühe haben es später aufzuspritzen.
Aufspritzen und mit einer Zitronenscheibe garnieren.

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Zutaten Zitronentopping:
500g Mascarino
50g Staubzucker
160g 20%igerTopfen (Quark)
Schale von 2 Bio-Zitronen
Saft einer Zitrone
1 Zitrone zum Garnieren

Ein anderes Zitronentopping habe ich euch schon gezeigt. Es ist genauso einfach und mir persönlich schmeckt es ein wenig besser, aber das ist Geschmacksache. Und über Geschmack lässt sich bekanntlich ja nicht streiten.

Vorlage für die Rezepte ist DIE Cupcake-Bibel „130 Gramm Liebe“. 

Habt eine schöne Woche, auch wenn sie (zumindest bei mir) mit Schlechtwetter begonnen hat.

Zuckersüße Grüße, Stephi

Wölkchen Cupcakes – oder wenn die Zeit zum Bloggen fehlt.

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Im Moment ist meine Zeit wegen Prüfungen sehr knapp bemessen. Ich hab schon ein total schlechtes Gewissen, da ich mich erst jetzt bei Luna melde. Ich hab nämlich bei meinem und gleichzeitig auch ihrem ersten Event, gewonnen. Das fantastische Kochbuch „1 Ei – 50 Rezepte“ aus dem Gräfe und Unzer Verlag kam schon letzte Woche bei mir an, ich hatte aber einfach keine Zeit mich zu bedanken. Das will ich nun nachholen: Danke für das Event mit diesem tollen Thema und natürlich vielen Dank für das Kochbuch, ich hab mich riesig gefreut. Deinen Blog, den ich erst durch das Event entdeckt habe, verfolge ich nun eifrig. Und das nicht nur wegen den Rezepten, die Geschichten und Beschreibungen drumherum bringen mich zum Schmunzeln.

Da der April in meinem  Freundes- und Verwandtenkreis das Geburtstagstechnisch am höchsten frequentierte Monat ist, sind im Moment 3 Rezepte in der Warteschleife, um gebloggt zu werden. Am schlimmsten ist der 10. April. Ich kenne mindestens 5 Leute mit diesem Geburtsdatum. Was zum Teufel, war 9 Monate vor dem 10. April? Kennt ihr auch jemanden mit diesem Geburtstag? Dann kann ich meine Liste glatt um ein paar erhöhen.

Heute möchte ich euch diese entzückenden Wölkchen-Cupcakes vorstellen. Dahinter stecken Brownie-Heidelbeer Cupcakes. Die Idee für die Deko habe ich bei Törtchenzeit entdeckt und sofort an eine gute Freundin, die auch im April Geburtstag hat, denken müssen.

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So einfach geht’s:

Backrohr auf 180°C Ober- und Unterhitze vorheizen. Danach die Schokolade über dem Wasserbad schmelzen und die Butter zugeben. Die Mandeln und Walnüsse reiben oder fertig geriebene verwenden.  Danach werden Eier, Salz und Staubzucker schaumig geschlagen. In diese Masse langsam die flüssige Butter-Schokoloaden-Mischung einfließen lassen. Die trockenen Zutaten, also Mehl, Backpulver und Nüsse zuerst vermischen und dann unter die Masse geben.
Die Förmchen werden ca. 1 cm hoch mit Teig befüllt, je Förmchen 1 TL Nutella draufgeben und mit dem restlichen Teig bis zu 2/3 auffüllen.

Rund 20 Minuten backen.

Während des Backens, kann die Creme vorbereitet werden. Heidelbeeren (Blaubeeren) auftauen und pürieren. Butter und Zucker cremig schlagen. Die Beerensoße mit Stärke eindicken und zur Butter-Zucker-Masse zugeben. Gelatine in Zitronensaft auflösen und zur Masse geben. Im letzten Schritt kommt der Frischkäse dazu. Nur so lange wie nötig rühren und kalt stellen.

Fondantwolken

Die Deko sollte mindestens einen Tag zuvor vorbereitet werden, da das Fondant aushärten muss.  (Mamas) Blumenkeksausstecher in die Länge ziehen, sodass eine Wölkchenform entsteht. Fondant dünn ausrollen, Wolken ausstechen und an einem trockenen Ort aushärten lassen. Nach belieben kleine Gesichter mit Lebensmittelfarbe aufzeichnen. Da Fondant sich nicht mit Feuchtigkeit verträgt, habe ich die Rückseite mit geschmolzener weißer Kuvertüre bestrichen und trocknen lassen. Eine detailliertere Anleitung findet ihr hier.

Zutaten (für 12-14 Stück)

190 g dunkle Schokolade
170 g Butter
50 g Walnüsse
200 g Mandeln
4 Eier, Größe M
1 Prise Salz
70 g Staubzucker
50 g glattes Weizenmehl
1 TL Backpulver
12-14 TL Nutella

Topping:

150 g weiche Butter
80 g Puderzucker
150g Heidelbeeren (TK)
1 Zitrone
200 g Frischkäse

Deko: Fondant, Lebensmittelfarbe Rot, schwarzer Lebensmittelstift, Blumenkeksausstecher

Das Brownierezept ist abgewandelt aus dem wunderbaren Kochbuch, der Cupcakebibel sozusagen, „130 Gramm Liebe“ von Renate Gruber. Wer es noch nicht sein Eigentum nennen darf; Kaufen! Unbedingt!

Zuckersüße Grüße, Stephi

Himbeer-Balsamico-Torte – oder wenn es perfekt aussehen soll tut es das nicht

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Himbeere und Balsamico, das klingt ja interessant! Anlässlich des Geburtstages meines Schwiegervaters in spe musste ich mir natürlich etwas einfallen lassen und da fand ich Balsamico in der Torte schon exquisit. Da auf die Frage, was er denn gerne esse, von allen Seiten kam: „Alles, aber viel. Na gut, etwas Fruchtiges wäre sicherlich gut.“ Wollte ich diese Kreation nachbacken.

Schwer ist sie nicht, man benötigt immer nur wieder Zeit zwischendurch, da die einzelnen Schichten zum fest werden ihre Zeit brauchen.

Zubereitung
Rohr auf 180°C vorheizen. Für den Boden einen Tortenring (Ø 22 cm, Höhe 7 cm) mit Backpapier auskleiden.

Danach Mandeln, Stärke, Kakao und Zucker vermischen und Eiklar dazugeben. Masse kurz glatt rühren. Butter mit der Schokolade über dem Wasserbad schmelzen und die Mandelmischung unterheben. Masse in der Form verstreichen und im Rohr ca. 30 Minuten backen. Herausnehmen und in der Form auskühlen lassen.

Für die Balsamico-Schokolade Sahne aufkochen und über die gehackte Schokolade gießen und diese so unter Rühren auflösen. Balsamico und Vanillezucker zugeben, Masse kurz mixen. Es sollen kleine Luftblasen in der Masse entstehen. Diese dann auf dem ausgekühlten Schokoboden verstreichen.
Torte zudecken und zum Festwerden für ca. 2 Stunden kühl stellen.
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Für die Himbeermousse Gelatine einweichen. Eiklar mit Zucker zu cremigem Schnee schlagen. Danach die Sahne schlagen. 3 EL vom Himbeerpüree erwärmen und Gelatine (Ich würde das nächste Mal mehr Gelatine verwenden) darin auflösen. In das übrige Püree rühren und Joghurt und Zitronensaft untermischen. Schnee und Sahne unterheben. Himbeermousse auf der Balsamico-Schokolade verstreichen. Davor empfiehlt es sich, mit einem Messer am Tortenring entlang zu schneiden, damit man die fertige Torte leichter aus dem Ring bekommt.
Habe ich natürlich nicht gemacht und hatte (kleine) Probleme beim Entfernen des Rings.
Danach heißt es wieder zudecken und zum Festwerden für ca. 2 Stunden kühl stellen.

Für das Gelee wird wiederum Gelatine eingeweicht und dann in 5 EL des Himbeerpürees erwärmt. Diese Mischung  wird dann zügig mit dem übrigem Püree, Zucker und Zitronensaft verrührt. Die Masse auf der Himbeermousse verstreichen und die fast fertige Torte für ca. 1 Stunde kühl stellen.
Für die Deko weiße Kuvertüre reiben und frische Himbeeren waschen.

Torte aus der Ringform schneiden. Ring abheben, Papier entfernen. Torte mit Himbeeren verlesen und weißer Kuvertüre garnieren.

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Zutaten:

Brownieboden
125 g geschälte Mandeln (gerieben)
10 g Speisestärke
10 g Backkakao
80 g Staubzucker (gesiebt)
5 Eiklar
50 g Butter
60 g dunkle Schokolade

Balsamico-Schokolade

125 ml Schlagobers
100 g dunkle Schokolade
50 g weiße Schokolaade
1 Packung Vanillezucker
10 ml Balsamico

Himbeermousse
6 Blatt Gelatine (ich würde auf jeden Fall mehr nehmen)
3 Eiklar
60 g Kristallzucker
250 ml Schlagobers
250 g Himbeerpüree (passiert)
10 g Joghurt
1 TL Zitronensaft

Himbeergelee
2  Blatt Gelatine
150 g Himbeerpüree (passiert)
30 g Staubzucker
½ TL Zitronensaft

Schokodeko und Garnitur
4 EL weiße Kuvertüre (geraspelt)
125 g frische Himbeeren

Kennt ihr das auch? Wenn alles perfekt werden muss (ich geb’s zu ich bin eine kleine (oder große) Perfektionistin), dann läuft nicht alles so wie man es sich vorstellt und das Ergebnis bekommt Abzüge in der B-Note.
Trotzdem will ich euch das Rezept nicht vorenthalten, da es geschmacklich wirklich gelungen war. Außerdem ist diese Torte gar keine Kalorienbombe!

Zuckersüße Grüße, Stephi

Moist Chocolate Beet Cake – oder ungewöhnlich aber lecker

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Rote Beete im Kuchen? Kommentar eines kritischen und weniger experimentierfreudigen Mitessers: „Rote Beete, die schmeckt ja wie Erde. Bääh!“

Ich kenne ja Karotte oder Zucchini im Kuchen aber rote Beete war mir neu. Ich muss gestehen meinem Mitesser zuzustimmen. Ich bin nicht der große Rote Beete Fan. Oft schmeckt sie einfach erdig.

Aber ich kann euch beruhigen die Torte war nur  äußerlich mit Erde vergleichbar, aber wer vergleicht schon schokoladiges mit Erde? Sie war lecker schokoladig und super saftig! Auf jeden Fall empfehlenswert.

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Zubereitung:

Eine 20cm Springform am Boden mit Backpapier auslegen und die Form einfetten.

Rote Rüben in Salzwasser ca. 45 Minuten kochen, danach abgießen und mit kaltem Wasser abspülen. Danach lassen sich die Rüben ganz einfach schälen. Die geschälten Rüben werden nun püriert oder sehr fein geraspelt.

Den Ofen auch 180°C vorheizen. Bitterschokolade zerhacken und im Wasserbad schmelzen lassen. Wenn die Schokolade fast geschmolzen ist, wird Espresso oder wahlweise Wasser hinzugefügt. Die Butter in Stücke schneiden, zur Schokolade geben und schmelzen lassen.
Währenddessen wird das Eiweiß mit Zucker steif geschlagen.
Die geschmolzene Butter-Schokoladen-Masse abkühlen lassen, bis sie lippenwarm ist. Dann rasch das Eigelb einrühren und die Roten Rüben untermengen.
Mehl, Backkakao und Backpulver vermischen. Die trockenen Zutaten über den Teig sieben und vorsichtig unterheben.

Die Masse in die gefettete Form geben und die Hitze im Backofen auf 160°C reduzieren. Der Kuchen wird nun 40 Minuten gebacken.

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Zutaten:

240g Rote Beete
200g dunkle Schokolade
60ml Espresso (oder Wasser)
5 Eier
200g Puderzucker
135g Mehl
3 TL Backkakao
1 ¼ TL Backpulver

 

Tipp: Nicht zu lange backen! Die Torte sollte innen noch etwas weich und saftig bleiben.

Außerdem nicht alles sofort aufessen, sie soll nämlich am nächsten Tag noch besser schmecken. Ein Teil ist noch übrig, ich werde euch berichten wie sie morgen geschmeckt hat.

Übrigens, im Original sieht die Torte rötlich aus. Umwerfend!

 

Zuckersüße Grüße, Stephi