Weihnachtszucker oder das erste Rezept aus meinem PamK-Packerl

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Es ist total simpel, sieht aber großartig aus. Als kleines Mitbringsel, für den Eigenbedarf oder als Last-Minute Geschenkidee. Mit dem Weihnachtszucker holt man sich Weihnachten auf den Teller.

Zutaten (für 3 Glasröhrchen)

50g Kristallzucker
1 TL Zimt
½ TL ungesüßter Kakao
1 Msp. Gemahlener Ingwer
1 Msp. Kardamom
1 Msp. Nelken

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Rezeptkarte

Alle Zutaten vermischen und schön verpacken.  Wer eines dieser Gewürze nicht mag kann sie weglassen oder durch andere Gewürze ersetzen. Auch das Mischungsverhältnis ist variabel.

Ich habe den Zucker in Glasröhrchen gefüllt. Die gibt es zu kaufen oder man hebt die Röhrchen in denen Vanilleschoten verpackt sind auf.

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Als Etikett habe ich grün weißes Masking Tape (von Ikea) beschriftet und auf die Gläser geklebt.

In Zellophansäckchen geben und mit einem hübschen Band, auf dem ein schöner Geschenkanhänger  hängt, zubinden.

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Fertig ist der Weihnachtszucker, der viele Speisen veredelt.

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Geschenkanhänger

Damit ihr euren Zucker schön verpacken und verschenken könnt gibt’s hier mein WeihnachstzuckerPrintable mit Rezeptkarte und Geschenkanhänger. 

Viel Spaß beim Nachmachen und ich wünsche euch einen schönen ersten Advent!

Zuckersüße Grüße, Stephi

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Birnen-Zimt Muffins – oder Pro Birne

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Eigentlich traurig das Dasein der Birne. Sie ist die kleine Schwester des Apfels. Die, die nicht so glamourös ist, nicht so beachtet wird. Sozusagen das schwarze Schaf neben dem Star der Familie. Ein Leben im Schatten. Alle wünschen sich einen knackigen Apfel-Popo und niemand sagt Ich will eine Birnenfigur. Auch in der Werbung wird die Arme hintergangen. Die strahlend weiß-zahnigen Models beißen in knackige Äpfel, während die Werbekinder zur gesunden Jause den Apfel essen. Jeder Deutsche trinkt im Jahr durchschnittlich 11,4 Liter Apfelsaft, aber wo ist die Birne? Schlappe 0,2 Liter sind’s im Durchschnitt.

Deswegen gibt’s jetzt wieder ein Birnenrezept für euch! Mein Bruder meinte auf weitere Birnen nur „Du stehst in letzter Zeit sehr auf Birnen, oder?“ Aber nein, ich tue großes. Ich unterstütze die arme Birnen und ihr Selbstvertrauen. Sozusagen Pro-Birne.

Das Rezept ist auch gut für Leute, die Birnen nicht so mögen. Man schmeckt sie nämlich nicht wirklich raus. Sie macht den Teig aber herrlich saftig. Ähnlich wie Zucchini, die man auch nicht im Kuchen herausschmeckt.

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Jetzt wird’s matschig: Die Birnen müssen geschält und anschließend grob gerieben werden. Das Blöde dabei ist, dass sich Birnen nicht so gerne häuten lassen, hat man das aber geschafft, geht es easy weiter.
Dann die Butter mit den Eiern und Zucker in einer Schüssel verrühren. Am besten zuerst Butter mit Zucker cremig schlagen und dann nach und nach vorsichtig die Eier zugeben. Ansonsten gerinnt die Masse sehr sehr schnell. Passiert mir aber auch und ist nicht so tragisch.
Dann den Honig dazu geben. In einer separaten Schüssel Mehl, Mandeln, Backpulver. Zimt, Vanille und Salz mischen und zur Masse geben und gut vermischen.
Zum Schluss kommen die geriebenen Birnen in den Teig. Alles kurz vermischen und dann auf die Förmchen verteilen.

Bei 175°C Ober/Unterhitze für 15 bis 20 Minuten backen.

Zutaten (für 12 Stück)

2-3 Birnen
100 g weiche Butter
2 Eier
100 g brauner Zucker
50 g Honig
150 g Mehl
100 g gemahlene Mandeln
1 TL Backpulver
1-2 TL gemahlener Zimt
1 TL gemahlene Vanille
1 Prise Salz

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Zuckersüße Grüße, Stephi